Gartenpflege im Sommer: Die 7 wichtigsten Tipps für einen gepflegten Garten
Der Sommer ist für viele die schönste Zeit, um den eigenen Garten zu genießen. Gleichzeitig wachsen Rasen, Hecken und Unkraut jetzt besonders schnell. Gerade nach regenreichen Wochen und den anschließenden heißen Tagen, wie wir sie im Rhein-Sieg-Kreis häufig erleben, braucht der Garten etwas Aufmerksamkeit, damit er gesund und gepflegt bleibt.
Mit den folgenden Tipps lässt sich der Pflegeaufwand oft deutlich reduzieren – und der Garten bleibt den ganzen Sommer über ein Ort zum Wohlfühlen.
1. Den Rasen nicht zu kurz mähen
Wenn die Temperaturen steigen, sollte der Rasen etwas länger bleiben als im Frühjahr.
Viele mähen aus Gewohnheit sehr kurz. Das Problem: Der Boden trocknet dadurch schneller aus und die Gräser geraten bei Hitze leichter unter Stress.
Unser Tipp:
- lieber regelmäßig mähen,
- dafür etwas höher einstellen (ca. 4–5 cm),
- niemals mehr als ein Drittel der Halmlänge auf einmal entfernen.
So bleibt der Rasen kräftiger und trocknet weniger schnell aus.
2. Hecken regelmäßig in Form schneiden
Gerade Liguster, Hainbuche oder Kirschlorbeer wachsen im Sommer oft überraschend schnell.
Wer regelmäßig schneidet, muss später deutlich weniger zurückschneiden und die Hecke behält ihre schöne Form.
Wichtig ist allerdings:
Bei hohen Temperaturen oder direkter Mittagssonne sollte möglichst nicht geschnitten werden. Am besten eignen sich die Morgen- oder Abendstunden.
Außerdem gelten in Deutschland gesetzliche Vorgaben zum Heckenschnitt. Größere Rückschnitte sind zwischen dem 1. März und dem 30. September grundsätzlich nicht erlaubt. Zulässig sind in dieser Zeit lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte, sofern dabei keine brütenden Vögel gestört werden.
3. Unkraut lieber regelmäßig entfernen
Viele warten, bis das Beet komplett überwuchert ist.
Dabei ist es deutlich einfacher, alle ein bis zwei Wochen kurz nachzuarbeiten.
Gerade nach Regen lässt sich Unkraut besonders leicht mitsamt der Wurzel entfernen.
4. Morgens statt abends gießen
Ein häufiger Irrtum:
Viele gießen erst am Abend.
Tatsächlich empfiehlt sich meist der frühe Morgen.
Dann kann das Wasser langsam in den Boden eindringen und verdunstet deutlich weniger als in der Mittagshitze.
Dabei gilt:
Lieber seltener, dafür gründlich gießen.
So bilden Pflanzen tiefere Wurzeln und werden widerstandsfähiger gegen Trockenperioden.
5. Schnittgut nicht einfach liegen lassen
Nach dem Heckenschnitt oder Rückschnitt fällt oft erstaunlich viel Grüngut an.
Wenn größere Mengen einfach liegen bleiben, wirkt der Garten schnell unordentlich und das Material nimmt viel Platz ein.
Deshalb lohnt es sich, das Schnittgut zeitnah zu entsorgen oder – wenn möglich – zu kompostieren.
6. Kleine Arbeiten regelmäßig erledigen
Ein gepflegter Garten entsteht selten durch einen einzigen großen Arbeitseinsatz.
Oft reichen schon 20 bis 30 Minuten pro Woche:
- Laub entfernen,
- Wege kehren,
- Unkraut beseitigen,
- Beete kontrollieren,
- Rasenkanten nachschneiden.
So bleibt der Garten dauerhaft ordentlich und größere Arbeiten fallen deutlich leichter.
7. Nicht warten, bis alles überwuchert ist
Das sehen wir bei unserer Arbeit immer wieder:
Je länger Gartenarbeiten aufgeschoben werden, desto größer wird später der Aufwand.
Ein regelmäßiger Pflegeschnitt spart oft Zeit, Kosten und schont gleichzeitig Pflanzen und Rasen.
Unser Fazit
Ein gepflegter Garten muss nicht jeden Tag viel Arbeit machen. Wer regelmäßig kleine Pflegearbeiten erledigt und den richtigen Zeitpunkt für Rasen- und Heckenschnitt nutzt, hat den ganzen Sommer Freude an seinem Garten.
Falls Ihnen dafür im Alltag die Zeit fehlt oder größere Arbeiten anstehen, unterstützen wir Sie gerne.
Als Familienunternehmen aus Sankt Augustin sind wir unter anderem in Troisdorf, Siegburg, Hennef, Bonn und im gesamten Rhein-Sieg-Kreis für unsere Kundinnen und Kunden unterwegs.